Forderungen zur Sicherung der Werft an den Hamburger Senat übergeben

Sietas: Jetzt ist die Politik gefragt

(08.11.2020) Über 5000 Unterschriften für den erhalt der Sietas Werft und für eine politische Lösung des Schlick-Problems an den Hamburger Senat übergeben. Wirtschafts-Staatsrat Andreas Rieckhoff nahm die Unterschriften entgegen.

»Sichere Arbeitsplätze bei Pella Sietas«: die 200 Kolleg*innen haben das 30 Meter lange Transparent mitgebracht, das die letzten Monate am großen Kran über der Werft hing. »Der Schlick muss weg!«

Jahrelang hat die älteste Werft Deutschlands den Schlick selbst freigespült, um die fertigen Schiffe auf die Elbe zu bekommen. Nun ist es verboten. Und das gefährdet die Werft in ihrer Existenz und damit 350 Arbeitsplätze.
Jetzt übergaben der BR-Vorsitzende Dieter Zibell und VK-Leiter Georg Netuschil auf dem Rathausmarkt über 5000 Unterschriften, die die Kolleg*innen in Hamburger Betrieben und im Alten Land gesammelt haben. Die Forderung ist klar: Das Schlick-Problem lösen und Paellas Sietas sichere Arbeitsbedingungen möglich machen.






»Es sind die Menschen, für die wir eine politische Lösung brauchen«, appeliert Dieter mit den 200 Kolleg*innen an den Hamburger Senat. »Ohne eine dauerhafte Lösung steht die Zukunft der Werft auf dem Spiel«.
Arbeit an der Este gibt es genug: Gerade ist ein Eisbrecher mit 120m Länge auf Kiel gelegt worden. Dafür wird die Belegschaft weiter wachsen und endlich auch wieder ausgebildet.



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