2,2 Prozent mehr Geld für die Hamburger Heizungsindustrie

Hot! Warnstreik für ein starkes Ergebnis

(03.06.2021) Das Ergebnis haben sich die Kolleg*innen erkämpft! Nach zwei ergebnislosen Verhandlungen brachte erst ein Warnstreik der Beschäftigten in der Hamburger Heizungsindustrie am 31. Mai den nötigen Druck, so dass in der dritten Verhandlung ein starkes Ergebnis durchgesetzt werden konnte.

In dieser Verhandlung konnten wir folgendes Ergebnis erzielen: Ab dem 1. Juni 2021 erhöhen sich die Löhne und Gehälter um 2,2 Prozent. Der neue Ecklohn beträgt 18,11 Euro. Der Akkordausgleich wird ebenfalls entsprechend erhöht, so dass er 20 Prozent der neu errechneten Stundenlöhne beträgt. Zusätzlich gibt es für die Beschäftigten in der Heizungsindustrie im Juni 2021 eine Corona-Prämie in Höhe von 60,- Euro.

Die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich ab dem 01. Juni 2021 im 1. Ausbildungsjahr von 830,- € auf 850,- € (+20 €) 2. Ausbildungsjahr von 940,- € auf 960,- € (+20 €) 3. Ausbildungsjahr von 1.000,- € auf 1.030,- € (+30 €) 4. Ausbildungsjahr von 1.050,- € auf 1.080,- € (+ 30 €)

»Mit dem Tarifabschluss profitieren die Beschäftigten in der Hamburger Heizungsindustrie vom Boom der Branche. Auch die Unternehmen zeigen damit, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben: Für die Herausforderungen an die Branche braucht es motivierte und qualifizierte Beschäftigte. Un deren Arbeit muss mit fairen Tarifen gewürdigt werden.«
Friedhelm Ahrens, Tarifsekretär der IG Metall Küste



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