Proteste vor der entscheidenden Verhandlung der Sozialpartner*innen

ATOS: Zukunft oder Wiederstand!

(01.06.2021) Kein Carve-Out bei Atos! Unter diesem Motto demonstrierten heute die Beschäftigten vor der Hamburger Niederlassung des IT-Dienstleisters. ATOS will den Betrieb grundlegend umbauen, ausgliedern, verkaufen und die Beschäftigten in eine unsichere Zukunft treiben.

Erst zwei Jahre ist der Transformationstarifvertrag alt, mit dem Atos in eine Zukunft starten wollte, die für alle gut ist. Da verliert das Management bereits die Nerven. Es geht alles nicht schnell genug und die Beiträge der Belegschaft reichen nicht aus. Noch wollen sie nicht all ihre Pläne auf den Tisch legen, aber schon die bekannten Eckpunkte sind besorgniserregend: Das Atos-Management plant einen Komplettumbau des Konzerns. Mehrere neue Gesellschaften sollen entstehen und die einzelnen Dienstleistungsbereiche voneinander getrennt werden. Mit dem Umbau sollen mehr als tausend Arbeitsplätze abgebaut und die Tarifbindung in großen Teilen des Unternehmens unterlaufen werden.
Da haben sie die Rechnung ohne die Belegschaft gemacht. Gewohnt kämpferisch zeigten die Hamburger Kolleg*innen am 1. Juni vor der Niederlassung an der Hamburger Straße, dass sie bereit sind, für eine gemeinsame Zukunft bei ATOS zu kämpfen. Am 2. Juni sind die letzten Sondierungsgespräche, in denen entschieden wird, ob Verhandlungen möglich sind. Es geht um eine bundesweite Lösung, dafür zeigten heute überall in Deutschland die Kolleg*innen, dass eine Neuausrichtung des Konzerns nicht gegen die Mitarbeiter*innen gelingen kann.



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